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Peter Jörg Plath und Ernst-Christoph Haß (Hrsg.) Vernetzte Wissenschaften
buch.jpg- Crosslinks in Natural and Social Sciences -
Logos Verlag Berlin (2008)
über den Verlag zu beziehen.

Klappentext
Vernetzte Wissenschaften das ist die von Wissenschaftlern gelebte Interdisziplinarität gemeinsamer Diskussionen. Sie ist verbunden mit dem Wagnis aus einer Disziplin heraus Probleme anderer Disziplinen zu bearbeiten oder mit den Methoden anderer Fragen in der eigenen Disziplin zu beantworten. Das ist auch das Ziel dieses Sammelbandes. So bedienen sich zum Beispiel Chemiker und Techniker moderner Methoden der theoretischen Physik wie z.B. der Synergetik. Psychologen und Chemiker verwenden moderne Methoden der diskreten Physik, Physiker wenden sich der Ökonomie zu und Chemiker beschreiben soziologische Probleme mit den methodischen Ansätzen der chemischen Kinetik. Dadurch entwickeln sich neue Sichtweisen und Lösungen.
Dieses Aufspüren von „Neuem“, von neuen wissenschaftlichen Ideen, lange bevor sie sich zu einem breiten Strom entfalteten, ist das Merkmal und der Sinn der seit 1979 durchgeführten interdisziplinären Winterseminare in Galtür bzw. auf dem Zeinisjoch.
Nach wie vor ist es das Ziel der Winterseminare, in einer hierfür geeigneten, offenen Atmosphäre Studenten, junge Wissenschaftler und international führende Vertreter der verschiedensten Disziplinen zu intensiven gemeinsamen Diskussionen zusammen zu bringen.
Im Jahr 2006 genehmigte der Berliner Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur das von der Leibniz-Sozietät beantragte  Projekt eines „Flowing-Institute’s“ zur Durchführung des Projektes „Selbstorganisation und Synergetik in Natur und Gesellschaft“. Im Rahmen dieses Projektes trat die Leibniz-Sozietät als Organisator des 17. Winterseminars  2006 „Vernetzte Wissenschaften“ in Galtür auf.
Wir haben hier einige Beiträge hervorgehoben, die sich durch ihren interdisziplinären Charakter besonders auszeichnen. Aber Interdisziplinarität setzt stets Disziplinarität voraus und dementsprechend kommen auch neuere Entwicklungen in Technik, Physik, Chemie und ...



Peter J. Plath: Jenseits des Moleküls
- Raum und Zeit in der Chemie-
Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden (1997)
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Zeitl. fraktale StrukturbildungJenseits des Moleküls

Experiment

CO-Oxydation im Mikroreaktor

Modell

100 gekoppelte Elementar-Reaktoren













Klappentext
Chemie ist bekannt als eine Anhäufung einer unübersehbaren Fülle von Formeln, mit denen die Chemiker wie mit den Worten einer geheimen Sprache jonglieren. Die Erfahrungswelt jedoch, in der uns die Chemie tagtäglich entgegentritt, sind z.B. Kristalle von Zucken und Salz, Autoabgaskatalysatoren, polymere Kunststoffe oder die Fülle der Arzneimittel. Auch auf der nicht-molekularen Ebene lassen sich solch faszinierende Strukturen finden wie z.B. Schwingende Katalysatoren, fraktale Kristalle beim Galvanisieren und chemische Wellen in einzelligen Lebewesen. Dem Autor gelingt es, auch dem nicht mit Chemie vertrauten Leser diese Welt zu erschließen. Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Synergetik chemischer und einfacher zellbiologischer Systeme werden ebenfalls unter dem Aspekt der nicht-molekularen Strukturbildung erläutert.



P.J. Plath: Diskrete Physik molekularer Umlagerungen
Teubner Texte zur Physik - Band 19 (1988)
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Mechanismus und Quantenlogik
teubner-texte.jpg molekularer Umlagerungen



Boole´scher Verband
der Cyclomerisierung von Butadien











Klappentext
Dieses Buch soll Anregung geben, neu über ein Begriffssystem zur Beschreibung molekularer Prozesse nachzudenken, das sich über ein Jahrhundert hinweg nahezu unabhängig von der Entwicklung der physikalischen Begrifflichkeit herausgebildet hat – die chemische Formelsprache.
Zu diesem Zweck werden auf der Basis einer graphentheoretischen Formulierung der chemischen Strukturtheorie Begriffe entwickelt, die es gestatten, einen Zusammenhang zwischen dieser historisch entwickelten Sprache der Chemie und den Begriffen der Physik, die heute zur Beschreibung dynamischer Systeme verwendet werden, herzustellen. Entsprechend dem diskreten Charakter der Formelsprache werden molekulare Umlagerungsprozesse durch eine diskrete Dynamik beschrieben. Der molekularen Sichtweise der klassischen Chemie folgend, stehen der Valenzbegriff und die intermolekulare Dynamik im Mittelpunkt der Diskussion.